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Aus der Chronik des Ellefelder Sportvereins (Teil 1)

Den jeweiligen gesellschaftlichen Verhältnissen geschuldet, waren die Ellefelder Sportler unter folgenden Namen organisiert:

1858 - Turnverein Ellefeld (TV)

1940 - Turn- und Sportgemeinschaft Ellefeld (TG)

1947 - Sportgemeinschaft Ellefeld (SG)

1952 - Betriebssportgemeinschaft Ellefeld (BSG "Motor")

          (Zusammenschluss von SG Ellefeld und BSG "Stahl" (Ellma)

1990 - Turnverein Ellefeld (TV)

 

 "Turnen ist Brauchkunst des Leibes und des Lebens!"

Mit diesen Worten begründete Friedrich Ludwig Jahn 1814 in seinem Buch "Deutsche Turnkunst" die von ihm geschaffene deutsche Bewegungsform. Dabei sollte das Turnen ein Mittel zur Nationalerziehung sein und einen Beitrag zur Schaffung kräftiger und wehrhafter junger Männer leisten. Das Turnen wird mit diesem Geist und Inhalt zur beherrschenden Körper- und Bewegungskultur im 19. Jahrhundert in Deutschland. Die Worte von Jahn: 
"Gehen, Laufen, Springen, Werfen und Tragen sind kostenfreie Übungen, überall anwendbar, umsonst wie die Luft!"
wurden von vielen Männern mit großer Freude angenommen. Unübersehbar war aber besonders der Einfluss des bereits 1840 gegründeten Falkensteiner Turnvereins. Der dort tätige Turnlehrer Thoma hat den Ellefeldern die Gelegenheit zum Mitturnen geschaffen und ab 1848 die Ellefelder Turngemeinschaft betreut. Im Quellenmaterial findet man oft den Vermerk, dass eine lebhafte turnerische Gemeinsamkeit und eine vorbildliche Kameradschaftspflege mit dem Falkensteiner Turnverein bestand, die sich im gemeinschaftlichen Turnbetrieb sowie Turnfahrten äußerte. Die kleine Schar begeisterter Turner in Ellefeld hat in der Folgezeit immer mehr Anhänger gefunden.

16.06.1858
Etwa 60 turnbegeisterte Männer gründeten den Turnverein Ellefeld. Es war der 5. Turnverein in Sachsen. Die ersten Turnratsmitglieder waren:
Vorsteher       Christian August Meinel
Schriftführer    Karl Adolf Kaufmann
Kassierer        Karl Friedrich Tauchmann
Der TV Ellefeld entwickelt sich in den Jahren bis zum 1. Weltkrieg zu einem der führenden Vertreter im Turngau Vogtland.

1865
1. Fahnenweihe

1866
Durchreise des Königs: "Er lobte die erwiesene Schneidigkeit und vorzügliche Haltung der Turner!"
In der Festzeitung zu 75jährigen Jubiläum erfahren wir, dass sich Ch. A. Meisel, A. Kaufmann und der Königliche Staatsoberförster Ploß unvergängliche Verdienste erworben haben (um 1870).
Von 1872 bis 1875 werden genannt: Gustav Lindner, Albert Klaus, Hermann Herold.
Zitat von 1933: "Was diese Männer geleistet haben für das Vereinswohl, erfordert unbedingt, ihnen an dieser Stelle ein Denkmal zu setzen."

1877
Der TV Ellefeld ist eines von 11 Gründungsmitgliedern des Vogtländischen Turngaus; chuldirektor Hermann Herold war Ellefelds Vertreter und wurde zum stellvertretenden Gaugeldwart gewählt. 

1884
7. Gauturnfest in Ellefeld mit 242 Freiübungsturnern, 50 Turnern in 33 Riegen

1886
Endlich Aufnahme von Frauen und Jugendlichen unter 18 Jahren in den TV Ellefeld

1889
Ellefeld ist Ziel einer Gauturnfahrt. Das Treffen fand auf der Elisenwiese statt.

1892
Trennung im TV - Gründung eines neuen Vereins "Jahn", der neben Turnen auch Leichathletik, Schwimmen und Skilaufen anbot.
Turnfreundlich und der Turnbewegung in Ellefeld dienlich war, dass diese Trennung nicht zu einem Gegeneinander führte. Zwischen beiden Vereinen bestand ein kameradschaftliches Verhältnis. Dies zeigt sich besonders bei der Vorbereitung und Durchführung der Ortsfeste und Schauturnen, die fast jährlich abgehalten wurden.

1893
Gauturntag in Ellefeld; es folgen noch zwei in den Jahren 1907 und 1920


Chronik, Teil 2 (1901-1950)

   

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